65,3 Prozent aller Singles, die Online nach einem Partner suchen, werden nicht fündig. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Branchendienstes Partnersuche.org, die sich auf Erhebungen der größten deutschen Partnerbörsen stützt. Rechnet man auch diejenigen Singles mit ein, die bei den Singlebörsen keine Bezahl-Dienste in Anspruch nehmen, sinkt die Erfolgsquote noch deutlich tiefer.
“In den letzten Jahren ist ein völlig überzogen positives Bild von Online-Partnerbörsen entstanden”, sagt David Ehl, Redaktionsleiter von Partnersuche.org. “Das Geschäft mit den einsamen Herzen bringt zwar viel Geld ein - wirkliche Partnerschaften werden aber nur in rund einem Drittel der Fälle vermittelt.”
Grund für die schlechten Chancen ist häufig die Wahl einer falschen Partnerbörse: “Die Spezialisierung der einzelnen Plattformen beispielsweise auf bestimmte Regionen oder gesellschaftliche Kreise wird oft nicht erkannt.” Die geringe Anzahl passender Kandidaten auf der ausgewählten Plattform führt dann zu Frustration und Aufgabe der Online-Partnersuche.
Vermeiden ließe sich dieser Fehler durch die sorgfältige Auswahl der richtigen Partnerbörse. Schon alleine dadurch könne man die Erfolgschancen wesentlich steigern, so David Ehl weiter.
Für die Studie wurden eigene Erhebungen der Partnerbörsen Parship, Friendscout, be2 und ElitePartner ausgewertet und eine gewichtete Aggregierung durchgeführt.