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Misserfolg bei der Partnersuche senkt Geburtenrate

Misserfolg bei der Partnersuche ist der zweithäufigste Grund für Kinderlosigkeit. Das hat eine Studie der Partnervermittlung Parship ergeben. Fast ein Drittel der Befragten begründeten ihren noch unerfüllten Kinderwunsch damit, noch nicht den “richtigen” Partner gefunden zu haben.

In Deutschland besteht eine starker Unterschied zwischen Kinderwunsch und Geburtenrate. Das eine repräsentative Umfrage der Partnervermittlung Parship ergeben. Während der Kinderwunsch zu einer durchschnittlichen Geburtenrate von 1,99 Kindern pro Frau im Alter von 15 bis 49 Jahren führen würde, sind es in der Realität nur 1,38 Kinder.

Die Gründe für den nicht erfüllten Kinderwunsch sind vielfältig: angeführt wird die Liste der Hindernisse von finanziellen Erwägungen, die gaben 31 Prozent der Befragten an. Gleich danach aber kommt schon Misserfolg bei der Partnersuche: 27 Prozent geben an, keine Kinder zu haben, weil sie bisher noch nicht den “richtigen” Partner gefunden haben.

Weitere Gründe sind die Selbsteinschätzung als “noch nicht reif genug” und die Angst, persönliche Freiheiten zu verlieren. Sorge um die Karriere wird mit 15 Prozent der Nennungen an fünfter Stelle der Hindernisse gestellt, medizinische Gründe sind nur für 10 Prozent der Deutschen ein Hindernis zum Kinderkriegen.

“Unsere Studie zeigt, dass die derzeitige Familienpolitik auf dem richtigen Weg ist, aber das Elterngeld alleine nicht ausreicht, um genügend finanzielle Sicherheit zu schaffen”, sagt Tanja Ackermann, Deutschlandchefin von Parship. „Die Politik muss sich dieser Thematik weiter annehmen. Gleichzeitig arbeiten wir mit unserem wissenschaftlichen Prinzip an der zweiten Voraussetzung: einen wirklich passenden Partner zu finden.”