- Frauen/Männer:49% zu 51%
- Mitglieder:5.600.000
- Kostenlos:teilweise
- Premium:ab 29,90€ p.m.
- Zielgruppe:gebildete Singles
- Frauen/Männer:53% zu 47%
- Mitglieder:2.800.000
- Kostenlos:teilweise
- Premium:ab 29,90€ p.m.
- Zielgruppe:gebildete User
- Frauen/Männer:43% / 57%
- Mitglieder:6.000.000
- Kostenlos:teilweise
- Premium:ab 19,95€ p.m.
- Zielgruppe:Jugendliche
Expertin warnt vor Nazis auf Singlebörsen
Die Nazi-Expertin Rena Kenzo hat vor Kontakt mit Nazis bei der Partnersuche gewarnt. “Paarbildungen führen prompt zu engen Einbindungen”, sagte die Rechtsextremismus-Forscherin gegenüber der taz. Allerdings gäbe es klare Hinweise, derartige Gefahren auf Singlebörsen zu meiden.
Die deutsche Neonazi-Szene bemüht sich um die enge soziale Einbindung von jungen Leuten über Singlebörsen. Darauf hat die Rechtsextremismus-Forscherin Rena Kenzo im Gespräch mit der taz hingewiesen. Die Gefahr für unbeteiligte sei allerdings gering: „Die Leute auf diesen Seiten sind klar als Rechtsextreme erkennbar“, sagt die Forscherin, „da verliebt man sich nicht einfach und erkennt dann hinterher, dass man an einen Neonazi geraten ist.“
Einerseits hätten die Benutzernamen von Nazis meist eindeutig nationale oder germanische Anspielungen, andererseits fände deren Partnersuche vor allen Dingen auf Spezial-Partnerbörsen für Nazis statt. Die seien dann durch rechtsextreme Parolen und Slogans schnell erkennbar.
Trotzdem seien Nazi-Singlebörsen eine erhebliche Bedrohung für Menschen, die in der Szene bereits Freunde haben. “Für diese Partnersuchenden kann der Besuch auf solchen Seiten durchaus der Beginn eines tieferen Einstiegs in die Neonazi-Szene sein.”
Für den Kampf gegen Rechtsextremismus sind Nazi-Börsen ein erhebliches Problem, denn: “Oft steigen Neonazis nur deshalb aus der Szene aus, weil sie eine Partnerin außerhalb des rechtsextremen Freundeskreises haben, der sie zum Zweifeln bringt.” Ein Partner außerhalb der Neonazi-Szene sei häufig einer der wenigen sozialen Kontakte, die Aussteigern noch blieben.




