57 Prozent aller deutschen Singles hatten schon einmal eine Fernbeziehung. Das hat eine repräsentative Umfrage von ElitePartner ergeben. Das Problem: über große Distanzen baut sich Vertrauen nur langsam auf, außerdem kann der Erwartungsdruck an die gemeinsamen Wochenenden zu groß werden. Diplom-Psychologin Lisa Fischbach gibt Tipps, wie Fernbeziehungen gelingen können. |
Gerade wer online einen Partner sucht, könnte vor dem Problem stehen: Ein toller Kandidat wohnt weit entfernt. „Moderne Kommunikationsmittel, Globalisierung und flexible Lebensläufe fördern unsere Mobilität und somit die Häufigkeit von Fernbeziehungen", konstatiert Paarberaterin Lisa Fischbach von ElitePartner.de.
"Dabei erfordert die Liebe auf Distanz besondere Leistungen eines Paares: Der für eine Beziehung wichtige gemeinsame Alltag fehlt und der Erwartungsdruck an die Zeit zu zweit ist hoch. Zudem baut sich Vertrauen über Kilometer langsamer auf."
Aber Fischbach hat drei gute Tipps parat. Erstens: Rituale schaffen Nähe. Gute-Nacht-SMS, regelmäßige Telefonverabredungen oder kleine Liebeserklärung per Brief oder Twitter: Moderne Kommunikationsmittel helfen bei Fernbeziehungen.
Zweitens: An den gemeinsamen Wochenenden bloß nicht immer Urlaubszeitstimmung initiieren. Ob Einkauf oder Jogging: wenn man Alltägliches miteinander unternimmt, stellt man Verbundenheit her.
Drittens: In der gemeinsamen Zeit etwas mit Freunden unternehmen. Das beugt der unbefriedigenden Trennung in Partner-Wochenende und Alltagswoche vor.
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