txt

  • Frauen/Männer:
    49% zu 51%
  • Mitglieder:
    5.600.000
  • Kostenlos:
    teilweise
  • Premium:
    ab 29,90€ p.m.
  • Zielgruppe:
    gebildete Singles
  • Frauen/Männer:
    53% zu 47%
  • Mitglieder:
    2.800.000
  • Kostenlos:
    teilweise
  • Premium:
    ab 29,90€ p.m.
  • Zielgruppe:
    gebildete User
  • Frauen/Männer:
    43% / 57%
  • Mitglieder:
    6.000.000
  • Kostenlos:
    teilweise
  • Premium:
    ab 19,95€ p.m.
  • Zielgruppe:
    Jugendliche

Online Dating Verbot für chinesische Soldaten

Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, sind für chinesische Armeeangehörige Internetaktivitäten tabu. Seit dem 15. Juni verbietet die Volksrepublik China nicht nur offiziell seinen Soldaten das Bloggen, sondern auch Online-Dating jeglicher Art.

Wie „stol.it“ berichtete, wurde den Soldaten der chinesischen Volksbefreiungsarmee die Erlaubnis, sich im Internet frei zu bewegen, entzogen. Laut dieser Mitte Juni erlassenen Instruktion dürfen rund 2.3 Millionen Militärangehörige das World Wide Web nicht zum Online-Dating nutzen. Darüber hinaus werden weder eine Blogführung geduldet – noch Besuche in Internetcafes. Nach Südtirol Online ließ Militärexperte Ni Lexiong verlauten, man habe mit diesem rigorosen Verbot eine große Sicherheitslücke geschlossen. Nicht wenige Soldaten hätten während Chats beispielsweise den Standort ihrer Truppen verraten, erklärte er der Online-Zeitung.

Besonders in China sind soziale Netzwerke und vor allem so genannte „Instant-Messaging-Dienste“ stark verbreitet und dementsprechend beliebt. Die Soldaten sehen sich nun mit einem großen Problem konfrontiert: Durch dieses Verbot haben sie keine Möglichkeit mehr, im Internet durch Singlebörsen Hilfe bei der Partnersuche zu erhalten. Denn besonders Armeeangehörige aus armen Familien bedienten sich gerne der Option „Online-Dating“ um neue Bekanntschaften zu machen. Die chinesische Militärführung will diesem Problem aber anscheinend auf ihre Art begegnen: Sie schlüpft nun selbst in die Rolle des Ehestifters – laut eines Berichts auf einer offiziellen Militärhomepage. Es sollen Treffen zwischen einzelnen Truppen und Frauenverbänden arrangiert werden.

China ist generell für strenge Internetregelungen bekannt. Jüngst musste sich sogar der Suchmaschinenriese „Google“ dem Druck der Regierung beugen. Es gab lange Diskussionen um unzensierte Websites.