- Frauen/Männer:49% zu 51%
- Mitglieder:5.600.000
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- Zielgruppe:gebildete Singles
- Frauen/Männer:53% zu 47%
- Mitglieder:2.800.000
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- Frauen/Männer:43% / 57%
- Mitglieder:6.000.000
- Kostenlos:teilweise
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- Zielgruppe:Jugendliche
BKA warnt vor Betrügern in Partnerbörsen
Das BKA warnt vor Internet-Betrügern, die bei Partnerbörsen im Web Opfer suchen. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung. Die Täter würden dabei zunächst das Vertrauen eines Partnersuchenden gewinnen, um später dessen Konto für illegale Transaktionen zu nutzen. Partnersuche.org zeigt Ihnen, wie das funktioniert - und wie Sie sich schützen können.
Die Ausgangslage ist noch übersichtlich: Kriminelle spionieren im Internet die Zugangsdaten von Kreditkarten und Konten. Allerdings: die Betrüger können sich das Geld nicht einfach selber überweisen, dann könnte die Spur des Geldes einfach von der Polizei verfolgt werden. Deswegen brauchen sie Mittelsmenschen, die das Geld abheben und dann über eine nicht mehr nachvollziehbare Verbindung weitersenden – zum Beispiel per Post, persönliche Übergabe oder Geld-Kurier-Dienste.
Um diese nicht nachvollziehbare Verbindung zu erreichen, suchen die Täter auf Online-Partnerbörsen nach ahnungslosen Mittelsmenschen. Wie Mirko Manske, BKA-Kriminalhauptkommissar der Stuttgarter Zeitung berichtete, würden zunächst mehrere wochen in ausführliche Flirtkontakte investiert, um das Vertrauen zu gewinnen. Dann irgendwann folgt eine komplizierte Geschichte: Die Traumfrau ist in Russland, möchte zu Besuch kommen, leider reicht das Geld nicht. Allerdings: sie habe noch irgendwo in Deutschland Geld auf einem Konto, ob der Lover das Geld bitte abheben und per MoneyTransfer überweisen könne? Direkte Überweisung geht nicht, weil die russischen Steuerbehörden Probleme machen könnten.
In dem konkreten Fall, den BKA-Hauptkommissar Manske schildert, entsprach das deutsche Opfer der Bitte – seine vermeintliche russische Angebete belohnte ihn mit einer Fotofreigabe. Wenige Tage später sperrte die Bank die Konten des Mannes und zeigte ihn wegen Geldwäsche an.
Wie Sie sich schützen können? Zunächst: vertrauen Sie nur den großen deutschen Partnerbörsen. Diese haben inzwischen ziemlich gute Kontrollmechanismen und fangen eine Menge Betrüger ab. Am sichersten sind Sie bei DatingCafe aufgehoben – hier wird von fast jedem User die Identität geprüft.
Und: schicken Sie niemals fremden Menschen Geld. Bleiben Sie auch nach dem ersten Treffen skeptisch, wenn es um unklare Transaktionen geht. Anfang Juni hatte auch Gewaltverbrecher Thomas Wolf versucht, über eine Kontaktanzeige das Vertrauen einer Frau zu gewinnen. Wolf war schlau genug, bis zum zweiten Rendezvous zu warten, bis er darum bat, ob sie nicht in seinem Namen eine Wohnung anmieten könne – er würde ihr das Geld in bar geben. Die Dame wurde misstrauisch, zeigte Wolf an und kann sich jetzt Hoffnung auf die ausgesetzte Belohnung von 100.000 Euro machen.




